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Gemeindewappen Meggen


Gemeindewappen Meggen
Wie der Habicht von der Stange auf die Zinne kam.

Das Wappen der Gemeinde Meggen zeigt eine Burgsilhouette mit je einem Turm links und rechts, und zwischen den beiden Türmen auf den Zinnen über dem Torbogen sitzt der Habicht. Das Wappen erinnert an die «Novahabesburch», die um 1244 auf der Rameflueh von den Habsburgern erbaut und von den Luzernern und Miteidgenossen 1352 zerstört wurde. Von dieser Burg und den Habsburgern hat auch das historische Amt Habsburg seinen Namen.
Bis zirka 1965/70 sass der Habicht auf einer Stange zwischen den Türmen in Anlehnung an ein altes Siegel. Man merkte dann aber, dass diese «Stange» nur die Bruchstelle des Siegels war. Das Wappen wurde deshalb geändert und der Habicht steht seit dieser Zeit auf der Zinne.
Ob das Wappentier überhaupt ein Habicht ist, da gehen die Meinungen auseinander. Im Historischen Archiv der Gemeinde befindet sich ein Metallstempel (vermutlich aus dem 19. Jahrhundert), auf welchem der Vogel zwischen den Türmen eher einem Schwan als einem Habicht gleicht.
Eine andere Interpretation hatten die alten Megger. Diese behaupteten immer, dass der Vogel im Wappen ein Kuckuck sei und die Megger seien «Guggerländer». Auch der Megger Pfarrer und Dichter Ignaz Röthelin (1820 bis 1907) beschreibt im Gedicht «Die Megger Schützenfahne» den Vogel im Wappen als Kuckuck: «Und du, Kuckuck auf dem Aste, sag an, wie heisst dein Sang?»

 
 
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