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Informationskampagne: Richtig feuern mit Holz

Wer mit Holz heizt, nutzt einen CO2-neutralen, einheimischen und nachwachsenden Brennstoff. Falsch betriebene Cheminées und Kleinfeuerungen können die Luft indes stark mit Feinstaub belasten. Daher startet die Gemeinde Meggen zusammen mit ihren Kaminfegern eine Informationskampagne. Mit der richtigen Anfeuermethode sollen die Betreiberinnen und Betreiber von Cheminées und Holzfeuerungen Rauch, Gerüche und Schadstoffe reduzieren.

In der Schweiz gehen über 15 Prozent der jährlichen Feinstaubemissionen auf das Konto von Holzfeuerungen. Gerade in Wohnquartieren kann in der kalten Jahreszeit die Luftbelastung durch Holzfeuerungen oder Cheminées besonders hoch sein. Feinstaub aus Verbrennungsprozessen ist besonders schädlich. Die extrem kleinen Teilchen dringen tief in die Lunge ein. Bei unvollständiger Verbrennung entstehen zudem Russ und andere krebserzeugende Substanzen.
Die Gemeinde Meggen hat daher gemeinsam mit ihren Kaminfegerinnen und Kaminfegern eine Informationskampagne über das richtige Feuern mit Holz gestartet. Ziel ist es, dass Holzfeuerungen und Cheminées rauch- und schadstoffarm betrieben werden. Die Informationskampagne wurde von der Stadt Luzern entwickelt und wird seit 2010 unter dem Titel «richtig feuern» umgesetzt. Im Rahmen der Regionalkonferenz Umweltschutz wurde die Kampagne nun auf weitere Gemeinden ausgeweitet.

Oben anzünden vermindert schädlichen Rauch
Cheminées und Stückholzfeuerungen lassen sich mit einfachen Massnahmen schadstoffarm betreiben. Entscheidend ist dabei die Anfeuermethode. Beim korrekten Anfeuern wird das Feuer in der Regel oben auf dem Holzstapel mit einem so genannten «Anfeuermodul» angezündet (siehe unten). So verläuft die Verbrennung kontrolliert und langsam, und schädliche Verbrennungsgase brennen vor dem Entweichen nahezu vollständig aus. In jedem Fall darf nur naturbelassenes, trockenes Holz in Form von Scheitern verbrannt werden – und keine verbotenen Materialien wie Karton, Plastik, Schreinereiabfälle, Paletten oder Holzkisten.

Informationen vom Kaminfeger
Im Rahmen der Aktion «richtig feuern» schenken Kaminfeger und Kaminfegerinnen ihren Kundinnen und Kunden anlässlich ihrer ordentlichen Kontroll- und Reinigungsarbeiten ein Anfeuermodul. Damit können sie ihr Cheminée oder ihre Holzfeuerung besonders mühelos anfeuern. Ausserdem überreicht ihnen die Fachperson eine Broschüre und gibt wertvolle Tipps, wie sie das Feuer in Gang bringen und unterhalten, damit es möglichst wenig raucht.
Die Broschüre «richtig feuern mit Holz» enthält neben einer detaillierten Anleitung auch Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Broschüre lässt sich gratis bei allen Kaminfegern oder beim öko-forum Luzern beziehen. Eine PDF-Version lässt sich auf der Website der Umweltberatung Luzern herunterladen: www.umweltberatung-luzern.ch/richtigfeuern

So feuert man heute
In Cheminées oder Holzöfen sollte man nicht anfeuern wie bei einer Feuerstelle im Wald mit einem Papierknäuel unter dem Holzstapel. Sondern in der Regel genau umgekehrt: Mit einem so genannten Anfeuermodul oben auf dem Holzstapel. Das Anfeuermodul besteht aus vier kleinen Tannenholzscheitern, in die eine Anzündhilfe eingelegt wird. Anzündhilfen, zum Beispiel wachsgetränkte Holzwolle, sind im Detailhandel sowie in Bau- und Hobbymärkten erhältlich. Mit einem einzigen Streichholz lässt sich das Anfeuermodul in Brand setzen und das Feuer brennt sauber und sparsam ab. Beissender Rauch in der Wohnung und in der Nachbarschaft gehören der Vergangenheit an.

Das Faltblatt informiert über das richtige Feuern mit Holz.
Das Faltblatt informiert über das richtige Feuern mit Holz.

Datum der Neuigkeit 13. Nov. 2017
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