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Nach Sturm «Burglind»: Vorsicht im Meggerwald!

Nach den heftigen Stürmen von Anfang Januar liegen viele ganz oder teils umgeworfene Bäume im Wald. Die Begehung des Waldes und die Räumungsarbeiten von Sturmholz sind mit vielen Risiken verbunden.

Die Waldstrasse als Hauptverbindung durch den Meggerwald wurde schon kurz nach dem heftigen Sturm «Burglind» am 3. Januar 2018 durch den Werkdienst und Forstunternehmer wieder von darauf gefallenen Bäumen frei geräumt. Viele Waldwege, auch der Vita-Parcours, sind aber kaum begehbar bzw. ist das mit grossen Gefahren verbunden. Die ganz oder teils umgeworfenen Bäume, welche die Wege versperren, bergen sehr grosse Risiken.

Keine Räumungspflicht!
Die Räumung des Sturmholzes, aber auch des Schneedruckholzes kann sich über mehrere Wochen und Monate erstrecken. Grundsätzlich besteht für die Waldeigentümer auch keine Räumungspflicht, auch nicht auf Wegen, wenn diese nicht öffentlich sind! Der Wald ist zwar frei zugänglich, gehört aber auch in Meggen, wie im ganzen Kanton Luzern, vor allem vielen privaten Waldeigentümern. Die Räumung von Sturmholz ist zudem sehr gefährlich und sollte auch in Privatwäldern nicht durch ungeschulte, gelegentlich tätige Eigentümer selber vorgenommen werden. Die Holzerei von einzelnen umgefallenen Bäumen ist auch viel aufwändiger und teurer als herkömmliche Waldnutzung, die ohnehin nur knapp kostendeckend ist. Es braucht somit auch Idealismus und Bereitschaft der Waldeigentümer, und die Arbeiten sollten Profis überlassen werden.

Gemeinde will Unterstützung bieten
Gerade im Meggerwald ist aber die Bedeutung als sehr vielfältig genutzter Erholungswald sehr hoch und hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Die Bevölkerung erwartet, dass der Wald auch nach einem Sturmereignis rasch wieder «genutzt» und überall begangen werden kann. Der Gemeinderat prüft deshalb Anreize, dass die privaten Waldeigentümer die Sturmschäden möglichst rasch wieder räumen. Wenn Schadholz aus dem Wald entfernt wird, vermindert das auch eine spätere Borkenkäferplage und begünstigt die Gesunderhaltung des Waldes. Unterstützung bei der Planung der Holzschläge und Vermarktung bietet auch «Wald Seetal Habsburg», bei der die Gemeinde Meggen Mitglied ist.

Wald-Begehung ist gefährlich
Derzeit herrscht im Wald nach dem Sturm eine trügerische Stille. Viele Bäume, Kronenteile und Äste sind angerissen, hängen teils noch in den Kronen. Sie können bei kleinsten Erschütterungen oder bei einem Luftzug zu Boden knallen und Menschen erschlagen. Und viele angelehnte oder verspannte Bäume können sich plötzlich mit grosser Wucht entspannen. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, Wälder nur sehr zurückhaltend und mit grosser Vorsicht zu betreten. Signalisationen und Absperrungen sind unbedingt zu beachten!

Schäden im Meggerwald
Im Meggerwald ist der Vita Parcours betroffen, und auch der Platz einer
Waldspielgruppe.

Datum der Neuigkeit 11. Jan. 2018
© Gemeinde Meggen 2018