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Quelle: MeteoSchweiz
10. September 2010
Megger Fischer / Dokumentarfilm11. September 2010
Megger Chilbi12. September 2010
Megger ChilbiSehenswürdigkeiten
Schloss Meggerhorn: Das Wahrzeichen der Gemeinde
Schloss Meggerhorn
Das herrschaftliche Schloss Meggenhorn über dem Luzerner Seebecken ist das Wahrzeichen der Gemeinde und bietet einen unvergleichlichen Blick auf den See, die Stadt Luzern und die Alpenkette und ist seit 1974 im Besitz der Gemeinde.
St. Charles Hall: Die Visitenkarte des Standes Luzern
In der Villa St. Charles Hall finden regelmässig öffentliche und private Veranstaltungen statt. Die Räume eignen sich vor allem für festliche Anlässe und klassische Konzerte, Firmenanlässe und Tagungen, für Vorträge usw. Ebenso finden hier die offiziellen Empfänge der Luzerner Regierung statt und der Gemeinderat Meggen lädt jeweils zum Neuzuzüger-Apéro in diesem herrschaftlichen Anwesen.
Die Villa im barocken Stil bietet einen herrlichen Ausblick auf den Vierwaldstättersee und die Bergwelt. Die Wände sind mit reichem Schnitz- und Stuckwerk versehen. Das heutige Aussehen der Villenanlage wurde 1921 entworfen, als das Ehepaar Dr. Tonio und Marie-Harriet von Riedemann das Gut erworben hatten. 1947 erwarb das St. Galler-Ehepaar Paul und Gertrud Fischbacher-Labhardt die Villa mit rund 28'000 Quadratmeter Terrain.
Nach dem Tod des kinderlosen Ehepaares ging der Sitz St. Charles Hall 1963 in das Eigentum einer privaten Stiftung über. Dem Stiftungszweck entsprechend werden die Räumlichkeiten vermietet.
Anlässe
In der Villa finden viele Anlässe statt.
In der Villa finden regelmässig Konzerte und private Veranstaltungen statt. Die Villa kann gemietet werden.
St.-Charles-Hall-Weg
Ausblick auf den Park und den Vier-
waldstättersee.
Seit Oktober 2001 ist der Park der Villa teilweise begehbar; ein entsprechender Weg, welcher durch die Gemeinde finanziert worden war, bietet herrliche Aussichten auf die Villa, den See und die Berge. Der Weg ist im Winter täglich von 8 bis 20 Uhr und von Mai bis September jeweils von 8 bis 22 Uhr geöffnet.
Allgemeine Informationen
| Öffnungszeiten: | Auf Anfrage |
| Standort: | St. Charles Hall 2 |
|
Adresse: |
Stiftung St. Charles Hall, St. Charles Hall 2, 6045 Meggen |
| Telefon: | 041 377 11 43 (Besichtigungen, Reservationen, etc.) |
Tipp
Villa-Park
In der Buchreihe «Meggen wie es war» ist eine umfangreiche Publikation über die Villa St. Charles Hall erschienen mit zahlreichen Bildern und Illustrationen. Bezug bei der Einwohnerkontrolle oder im Online-Shop.
Magdalenenkirche: Der prachtvolle Sakralbau
Die Magdalenenkirche in Hinter-
meggen wurde 1776/77 erbaut.
Aus der Erbauungszeit (1776/1777) stammt das Bild des Hochaltars, «Die Kreuzabnahme» von Josef Keller aus dem Allgäu. 1815 schuf Josef Messmer die beiden Deckengemäde «Anbetung der Hl. 3 Könige» und «Bergpredigt». 1868 malte M.P. Deschwanden die Bilder der Seitenaltäre «Hl. Sebastian» und «Tod des Hl. Josef».
Die zwei Glocken mit den Jahreszahlen 1642 und 1734 hingen wohl noch in der früheren Kirche. Beim Kirchenbau wurde die kleinste Glocke in Auftrag gegeben, und 1820 wurde das Geläut mit der vierten und grössten Glocke ergänzt. Ein bemerkenswertes Holzrelief aus der Zeit um 1500, das noch 1828 über dem Portal der Magdalenenkirche hing, befindet sich heute im Historischen Museum in Basel. Es ist vor allem interessant, weil es wohl die älteste Nothelferdarstellung ist. Auf der gleichen Tafel ist auch „Die Vision des Schäfers von Langheim„ dargestellt: Ein Engel bringt dem Hl. Onuphrius den Leib des Herrn. Die heutige Friedhofskapelle bei der Magdalenenkirche war früher dem Hl. Onuphrius geweiht. Er wurde als Bauernpatron verehrt wie heute etwa St. Wendelin.
Tipp
Aus Anlass der umfassenden Gesamtrenovation der Magdalenenkirche (1968 bis 1983) hat die Katholische Kirchgemeinde Meggen ein umfassendes Buch über die Magdalenenkirche herausgegeben. Der Autor Dr. Alfred Fischer schildet darin die Geschichte und die Ausstattung der Kirche. Seine Arbeit ist auch kunsthistorisch interessant, denn er gibt damit auch eine sehr gute Beschreibung einer Barockkirche der Luzerner Landschaft aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Die Magdalenakirche befindet sich an der Hauptstrasse in Hintermeggen.
Piuskirche: Das lichtdurchlässige Farbenspiel
Der lichtdurchlässige Marmor in
der Piuskirche
Die Piuskirche wurde 1966 eingeweiht. Patron ist der Hl. Papst Pius X. Sie wurde erbaut nach den Plänen von Architekt Füeg aus Solothurn. Charakteristisch für die Kirche ist die einfache und klare Form und die Verwendung von Materialien, welche bis dahin im Kirchenbau nicht üblich waren. Die Wände bestehen aus einem lichtdurchlässigen, griechischen Marmor.
Ein weiteres neues Material für kirchliche Bauten ist der Stahl, von dem beim Bau des Pfarreizentrums zirka 400 Tonnen verwendet wurden. Im 40 Meter hohen Glockenturm hängen fünf Glocken aus der Glockengiesserei Erding bei München. Die Kapelle im Untergeschoss ist der Hl. Theresia vom Kinde Jesu geweiht. Hier befindet sich auch der vom Maler Charles Wyrsch gestaltete Kreuzweg. Die von der Firma Graf aus Sursee gebaute Orgel wurde 1969 eingeweiht.
Die Gesamtkosten für Kirche, Pfarrhaus, Pfarreiheim, Glockenturm, Erschliessungs- und Umgebungsarbeiten betrugen 4,4 Mio. Franken. Die Piuskirche ist im Kulturgüterverzeichnis als «Kulturobjekt von nationaler Bedeutung» aufgelistet.
Kapelle 'Auf der Platten': Das Juwel im Dorf
Die Kapelle wurde 1520 erbaut
Die Kapelle unserer lieben Frau auf der Platten ist auf einer Sandsteinplatte erbaut, weshalb diese Muttergotteskapelle «Auf der Blatten» heisst. Sie wurde 1520 erbaut und erfuhr seither verschiedene An- und Umbauten. Auf einer Votivtafel, die in der Kapelle hängt, ist ersichtlich, wie sie früher aussah. 1674 gründete Johann Christoph Cloos eine Kaplanei und behielt sich und seinen Nachfolgern das Kollaturrecht (Recht zur Verleihung eines Kirchenamtes) vor. Die freigelegten Wandmalereien stammen vermutlich aus dieser Zeit.
Englischer Friedhof: Der idyllische Waldfriedhof
Der Englische Friedhof gehört seit
1974 der Gemeinde.
Der Englische Friedhof an der Kreuzbuchstrasse wurde 1874 als Begräbnisstätte für die im Raum Innerschweiz verstorbenen Anglikaner errichtet. Er ist seit 1974 im Besitz der Einwohner-gemeinde und dient als ökumenischer Friedhof. Die Kapelle gehört zu den besten Werken der Englischen Neugotik im Kanton Luzern und steht seit 1984 unter Bundesschutz.
St. Nikolaus Kapelle: Schutz für Fischer
In der Kapelle befindet sich eine
Statue des Hl. Bischof Nikolaus.
Die kleine St. Nikolaus-Kapelle bei der Altstad wurde 1433 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Interessant ist die Geschichte der Statue des Hl. Nikolaus, die sich in diesem Kapellchen befindet. Die Figur war mehrmals übermalt worden und wies Brandspuren auf. Ferner waren Ansatzstellen eines Stabes mit nach aussen gerichteter Krümmung vorhanden. Die Statue stammt aus der Zeit um 1300, wurde aber später abgeändert. Man vermutet, dass diese Statue von der alten Hofkirche in Luzern stammt. Ursprünglich soll sie nicht den Hl. Nikolaus dargestellt haben, sondern den Hl. Papst Clemens, den Patron der Stiftsschule im Hof zu Luzern. Beim Brand der Hofkirche 1633 wurde diese Statue beschädigt. Da sie wohl nicht mehr zur neuen Hofkirche passte, wurde der Hl. Papst Clemens kurzerhand in den Hl. Bischof Nikolaus abgeändert und als Patron der Schiffsleute und Matrosen in diese kleine Kapelle versetzt. Die Kapelle befindet sich in der Bucht unterhalb des Schlosses Meggenhorn.
Christus - Statue: Monumentalwerk für die Genesung
Christus-Statue
Eine aussergewöhnliche Skulptur ist die Christusstatue, welche zu Fuss vom Schloss Meggenhorn aus erreicht werden kann. Die 5,5 Meter hohe Figur des Luzerner Bildhauers Josef Vetter, erinnert an die Baronin Heine. Die damalige Eigentümerin des Gutes Meggenhorn, welche von einer tödlichen Krankheit befallen war, machte in ihrer Not das Versprechen, dass sie eine Statue des segnenden Christus errichten lasse, wenn ihre Gebete für eine Heilung erhört würden. Die Baronin wurde wieder gesund und erfüllte ihr Versprechen.
Die Christusstatue befindet sich auf dem Uferweg Schloss Meggenhorn.
Zentralschulhaus: Das Sinnbild für Bildung
Zentralschulhaus
Das Zentralschulhaus, welches 1912 eröffnet wurde, ist dank seiner herrlichen Lage ein weiteres Wahrzeichen der Gemeinde. Es ist ebenso Sinnbild für eine Bildung, welche in Meggen schon immer einen hohen Stellenwert hatte und wo fortschrittliche Neuerungen stets Einzug hielten und halten. So führte Meggen als eine der ersten Luzerner Gemeinden schon 1887 die unentgeltliche Abgabe der Lehrmittel ein. Bereits seit Anfang der Siebzigerjahre wird an der 5. und 6. Klasse Französisch unterrichtet. Verschiedene weitere Projekte wie etwa der integrative Schulunterricht zeugen vom innovativen Geist im Bildungsbereich.
Einen hervorragenden Ruf über die Grenzen hinaus geniesst auch die Musikschule, welche auch Erwachsenen offen steht. Nebst dem alten Zentralschulhaus, welches mit einem modernen Rundbau ergänzt worden war, wurde 1964 das Hofmatt-Schulhaus 1 und 1973 das Hofmatt-Schulhaus 2 als neue Bildungsstätte gebaut. Mit dem Bau der neuen Sporthalle mit Schulraum werden verschiedene neue Infrastrukturen für die Schulen geschaffen.
Schloss Neuhabsburg: Der geschichtsträchtige Ort
Das Schloss Neuhabsburg befindet
sich in privatem Besitz.
Überaus geschichtsträchtig ist die «Neuhabsburg», ein weiteres Schloss in der Gemeinde. Einst Sitz der Habsburger und danach durch die Eidgenossen zerstört, wurde das heutige Schloss um 1900 erbaut. Mit einem grossen Kostenaufwand wurde der Bau von privater Seite aufwändig umgebaut und erneuert. Dadurch ist das Schloss ein stilvolles Wohngebäude geworden, das sich im privaten Besitz an der Seestrasse befindet.
Gemeindehaus: Das moderne Kunsthaus
Kunstsammlung
Dank einem gezielten Aufbau verfügt Meggen über eine der bedeutensten Sammlungen an Innerschweizer Gegenwartskunst. Die Sammlung wird laufend erweitert. Verschiedene Werke dieser Kunstsammlung sind in den öffentlichen Räumen des Gemeindehauses ausgestellt. Sie können während den Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden. Zusätzlich gefördert wird das Kunstschaffen mit Ausstellungen in der Gemeindegalerie «Benzeholz». In der ehemaligen Fischerhütte werden laufend Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler aus der Region gezeigt.
Fridolin-Hofer-Platz: Der Treffpunkt am See
Skulptur des Megger Künstlers Rolf
Brem beim Fridolin-Hofer-Platz.
Ein beliebter Treffpunkt ist der Fridolin-Hofer-Platz. Dieser idyllische Park in direkter Nähe des Bootshafens sowie der Anlagestelle der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee ist insbesondere in den Sommermonaten ein viel besuchter Erholungs- und Badeplatz. Für den Megger Dichter Fridolin Hofer wurde dort ein Denkmal errrichtet. Geschmückt wird dieser Platz zudem von der modernen Plastik «Sonnensegel» des Megger Metallplastikers Werner Jud und der überlebensgrossen Bronzestatue des Hl. Fridolin. Geschaffen hat dieses Denkmal der bekannte Künstler Rolf Brem, welcher sein Atelier in Meggen hat. Der Fridolin-Hofer-Platz befindet sich an der Seestrasse.
Aussichtspunkte: Immer gute Aussichten
Aussichts-Pavillon im Park der Villa
St. Charles Hall
Verschiedene Aussichtspunkte bieten einen herrlichen Rundblick auf Meggen sowie auf den Vierwaldstättersee und die Bergwelt.
- Tschädigen (mit Alpenzeiger, Kinderspielplatz und WC): Rundblick auf Hintermeggen, Küssnachter Seebecken und Berge.
- Blossegg (mit Alpenzeiger und Kinderspielplatz): Ausblick auf Vordermeggen, See und Berge.
- Hochrüti (mit Alpenzeiger und Ruheplatz): Aussicht auf das Dorf, See und Berge.
- Pavillon am See (beim St. Charles-Hall-Weg): Ausblick auf Hafen, See und Berge.
- Schloss Meggenhorn (Terrasse): Ausblick auf Stadt Luzern, Seebecken und Berge sowie den sogenannten «Kreuztrichter», wo der Vierwaldstättersee 83 Meter tief und besonders kristallklar ist.











