26. Januar 2026
Am 20. Oktober 2025 wurde die Petition «Für eine nachhaltige Energiezentrale» eingereicht. Darin forderte das Petitionskomitee, für den geplanten Energieverbund Seewasser Meggen eine Lösung zu finden, die auch bei der Abdeckung von Spitzenlasten ohne CO₂-Ausstoss auskommt und auf ein Gas- oder Öl-Kraftwerk beim Werkhof zu verzichten oder alternative Standorte dafür zu prüfen.
Der Gemeinderat hält fest, dass der Energieverbund Seewasser künftig einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Wärmeversorgung in Meggen leisten wird. Rund 90 Prozent des Wärmebedarfs sollen dabei durch elektrisch betriebene Wärmepumpen mit erneuerbarer Energie gedeckt werden. Für wenige sehr kalte Tage pro Jahr ist – wie bei vergleichbaren Fernwärmesystemen üblich – eine fossile Spitzenlastabdeckung vorgesehen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Im Rahmen der Projektierung wurden verschiedene Standorte für die Energiezentrale geprüft. Der Standort beim Werkhof hat sich dabei klar als geeignetste Lösung erwiesen. Der Gemeinderat betont zudem, dass für den Betrieb der Energiezentrale strenge Vorgaben gemäss Luftreinhalte-Verordnung des Bundes gelten und diese regelmässig kontrolliert werden.
Durch den Energieverbund können in Meggen die CO₂-Emissionen massiv reduziert werden, was wesentlich zur Erreichung der Klimaziele von Bund und Kanton beiträgt.